AK-Schreiner: „AMS muss tätig werden!“
„Es ist traurig, dass die Geschäftsführerin des burgenländischen AMS ihre eigenen Statistiken nicht lesen kann“, erklärt AK-Präsident Alfred Schreiner.
„Es ist traurig, dass die Geschäftsführerin des burgenländischen AMS ihre eigenen Statistiken nicht lesen kann“, erklärt AK-Präsident Alfred Schreiner.
„Während sie behauptet, die Arbeitsmarktliberalisierung hätte keine Auswirkungen gehabt, belegen die nackten Zahlen das Gegenteil. Die Wirtschaft greift vermehrt nach billigen Arbeitskräften aus dem Ausland“, so Schreiner.
Die Untätigkeit des AMS gegen den Verdrängungswettbewerb am burgenländischen Arbeitsmarkt ist kein gutes Zeugnis für die amtierende AMS-Geschäftsführerin.
Vergleicht man die Zahlen des ersten Quartals 2011 mit jenen von 2012, so zeigt sich ein Anstieg an neuen Arbeitsplätzen von durchschnittlich 2.476. Dennoch sind im selben Zeitraum 149 Menschen, die in Österreich leben, weniger beschäftigt. Dem gegenüber stehen 2.625 zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland – eine einfache Rechnung. „Einerseits zeigen die Zahlen, dass die heimischen Unternehmen massiv auf billige, ausländische Arbeitskräfte setzen anstatt auf bewährtes Personal zu vertrauen, worunter vor allem ältere ArbeitnehmerInnen leiden“, so Schreiner. „Andererseits belegen sie das Versagen des AMS, die offenen Stellen mit in Österreich arbeitslos gemeldeten Kräften abzudecken.“
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