Energiearmut wirksam bekämpfen!

Schluss mit der Preistreiberei

Freiwillige Einzelmaßnahmen sind begrüßenswert, aber verbindliche Regeln sind nötig, sagt die AK zu den Plänen von Caritas und Verbund zur Bekämpfung der Energiearmut. Das EU-Energiepaket bietet für Österreich die Möglichkeit, bis spätestens Anfang 2011 wirksame Maßnahmen gegen die Energiearmut zu setzen.

Teure Nebengebühren begrenzen

Um einkommensschwache Haushalte zu entlasten, verlangt die AK bei der Umsetzung des 3. Energiebinnenmarkt-Paketes: Die Nebengebühren müssen nach oben hin begrenzt werden – das geht von den Zusatzkosten für die Erstellung von Ratenplänen bis hin zu den teuren An- und Abschaltkosten, die je nach Unter-nehmen bis zu über 70 Euro betragen können. Überdies soll eine verpflichtende kostenlose Energieberatung für einkommens-schwache Haushalte kommen.

Runter mit den Energiepreisen!

International zeigt sich, dass die Energiepreise im Jahresabstand deutlich gesunken sind. Aber die österreichischen Energie-versorgungsunternehmen weigern sich, die niedrigen Preise an die KonsumentInnen weiterzugeben. Dass sich einzelne Unternehmen trotz Krise über Rekorddividenden freuen, ist da nicht verwunderlich. Die AK will ein Ende der Preistreiberei: runter mit den Energiepreisen! Wenn das nicht freiwillig möglich ist, muss auch über eine Preisregulierung bei den Energiepreisen nachgedacht werden.

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