Private Nachhilfe geht ganz schön ins Geld!
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Die Ferien für Burgenland, Wien und Niederösterreich haben begonnen. Aber: Für rund 33.000 SchülerInnen werden sie getrübt sein, weil sie im Herbst einen Nachzipf haben. Nachhilfe ist angesagt.
Bis zu 30 Euro in der Stunde
Das Geld, das dafür aufgeht, ist enorm. Fast 140 Millionen Euro im Jahr geben Eltern für private Nachhilfe aus – 70 Millionen davon allein im Sommer. Und: Wer private Nachhilfe in den Ferien braucht, muss heuer mehr drauflegen: Eine Stunde kostet im Durchschnitt fast 19 Euro. Das zeigt ein AK Test.
Private Nachhilfe kostet im Vergleich zu 2007 heuer um durchschnittlich 3,4 Prozent mehr. Für Mathematik und Rechnungswesen sowie Deutsch, Englisch oder Französisch verlangen private Nachhilfe-LehrerInnen bis zu 30 Euro in der Stunde.
Auch Lerninstitute sind teurer geworden
Auch Lerninstitute sind seit 2007 teurer geworden. Für Einzel-Nachhilfe zahlen Eltern nun um durchschnittlich fast zwei Prozent mehr, für Nachhilfe in Kleingruppen um durchschnittlich vier Prozent mehr. Schicken Eltern ihren Sprössling in ein Nachhilfe-Institut, müssen sie für 60 Minuten Einzelunterricht mit fast zwölf bis 46 Euro rechnen. In Kleingruppen machen 60 Minuten Nachhilfe rund acht bis fast 25 Euro aus.
Manche Lerninstitute bieten eigene Intensivlernkurse in den Sommerferien an. Intensivlernen im Einzelunterricht kostet seit 2007 um fast durchschnittlich zwölf Prozent weniger, in Kleingruppen um durchschnittlich fast zwölf Prozent mehr. So verrechnen die Institute für Einzelunterricht zwölf bis 32 Euro, für Gruppenunterricht sechs bis fast 28 Euro.
- Wer einen Nachzipf im Herbst hat, sollte jetzt einmal die Ferien genießen und im August zu lernen beginnen.
- Fragen Sie Freunde oder Bekannte nach guten Erfahrungen mit Nachhilfe-LehrerInnen. Erkundigen Sie sich jedenfalls nach den Qualifikationen.
- Kurse mit mehr Unterrichtseinheiten sind meist günstiger. Dennoch lohnt es sich, die Preise zu vergleichen. Es gibt auch gute Angebote mit wenigen Unterrichtsstunden.
- Achten Sie beim Preisvergleich auf die Dauer der Unterrichtseinheiten – es sind nicht immer 60 Minuten!
- Fragen Sie beim Gruppenunterricht nach der Anzahl und dem Alter der SchülerInnen in der Gruppe. Je mehr SchülerInnen pro Gruppe oder je unterschiedlicher das Alter, desto schlechter ist meist der Lernerfolg.
Die AK hat vom 21. Mai bis 9. Juni die Preise in Wien erhoben, und zwar bei 91 privaten Nachhilfe-Anbietern und 28 Lerninstituten, davon bieten 25 Institute spezielle Nachhilfekurse eigens in den Sommerferien an.
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