85 Euro bezahlen und dafür Gutscheine bekannter Firmen im Wert von 100 Euro erhalten? Mit dieser Geschäftsidee ging ein Stanislav Bergo vor knapp einem Jahr auf Kundenfang. Zunächst funktionierte die Geschichte auch. Wie auch immer das „Werkel“ am Laufen gehalten, sprich finanziert, wurde: Zunächst erhielten die Konsumenten, die das Risiko eingingen, im Voraus zu bezahlen, auch die gewünschten Gutscheine. Doch im Frühjahr geriet die Sache ins Stocken. Die Lieferzeiten wurden immer länger, an der Hotline war oft niemand zu erreichen.

Nun ist die Geldmaschine „Gratisgeld“ geplatzt. Konsumenten warten seit geraumer Zeit vergeblich auf die Zusendung der Gutscheine oder die Rückzahlung des Geldes.
AK-Konsumentenschützerin Dr. Eva Schreiber: „Die AK Burgenland informiert auch deshalb über dieses Unternehmen, weil die Homepages, über die das System in Schwung gehalten wurde, www.gratisgeld.at, www.gratisgeld.name und www.magistrale.at - immer noch online sind!“
Die Kriminalpolizei ermittelt auch in diesem Fall. Wer sich geschädigt fühlt, kann bei der nächsten Polizeiinspektion Anzeige erstatten oder das entsprechende Formular ausgefüllt per E-Mail an die Kriminalpolizei Wien senden:
LPK-W-LKA-EB-BETRUG@Polizei.gv.at
Wichtig ist, dass das Formular (im Anhang dieser Presseaussendung) nach den angeführten Vorgaben ausgefüllt wird. Wer das Formular ausgefüllt an die Kripo Wien schickt, muss keine zusätzliche Anzeige bei der Polizei erstatten.

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