AK Burgenland warnt: Vorsicht beim Skypen!

Konsumenten, die kostenlos via Internet telefonieren wollten, bekommen in diesen Tagen überraschend Mahnungen von Rechtsanwalt Olaf Tank. Der Grund: Sie haben sich statt beim Gratis-Internettelefonie-Anbieter skype.com bei skype.at angemeldet. Ein kleiner Fehler mit unangenehmen Folgen. Denn die betroffenen Konsumenten merken erst durch die Zusendung der Rechnung, dass sie einer unseriös agierenden Firma in die Falle gegangen sind und plötzlich 96 Euro zahlen sollen. „Konsumenten, die auf dieses kostenpflichtige Angebot hereingefallen sind, sollen per eingeschriebenem Brief den Rücktritt vom Vertrag erklären und bei den eventuell folgenden Mahnungen gute Nerven bewahren und nicht zahlen,“ empfiehlt AK-Konsumentenschützerin Dr. Eva Schreiber.

Einen Musterbrief, der als Vorlage für ein Rücktritts-Schreiben verwendet werden kann, befindet sich in der Infobox. Hinter www.skype.at steht übrigens die bei Konsumentenschützern bekannte Firma Content Services Limited aus Mannheim, die auch die Homepage www.opendownload.de betreibt, über die es ebenfalls viele Konsumentenbeschwerden gibt.

Zur Zeit ist die Homepage www.skype.at offenbar offline geschaltet. Konsumenten berichten aber, dass sie über den Umweg über ein Pop-Up (Werbefenster) auf die Seite mit dem „falschen“ skype gelangt sind. Vom Aussehen der Homepage gleicht das skype.at-Angebot dem Original bis ins Detail!

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