Zeitschriftenkeiler unterwegs
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Derzeit sind im Burgenland wieder Keilertrupps eines Linzer Zeitschriftenvertriebes unterwegs.
„Ich bin keine Einbrecherin“, meinte eine junge Frau lächelnd, nachdem ihr eine Konsumentin im Bezirk Oberpullendorf misstrauisch die Haustür geöffnet hatte. Vielmehr komme Sie im Auftrag ihres Chefs, der mit der Post zusammenarbeite.
„Alle Dorfbewohner dürfen sich eine Zeitschrift aussuchen, die wird dann ab Februar gebracht“, meinte die Frau. Als die Konsumentin weiter skeptisch war, meinte die Besucherin, ihr Chef sei so sozial, er nehme jedes Jahr 5 Arbeitslose für ein Jahr auf. Und ihr Job sei es eben, von Haus zu Haus zu gehen und die Leute nach ihrer Wunschzeitschrift zu fragen. Doch beim Fragen bleibt es natürlich nicht. Es wird recht hartnäckig versucht, Abonnements von Wochen- und Monatszeitschriften zu verkaufen. „Wer sich zu einer Unterschrift überreden lässt und das später bereut, kann vom Vertrag zurücktreten“, meint Eva Schreiber von der Konsumentenberatung der Arbeiterkammer Burgenland. Die einwöchige Rücktrittsfrist beginnt erst zu laufen, wenn man eine schriftliche Auftragsbestätigung erhält. Diese muss extra mit der Post zugesandt werden. Einen Musterbrief zum Download finden Sie hier!
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